Die beste Entschlammung beginnt, bevor sie notwendig wird.
Schlamm entsteht in jedem Gewässer. Laub, Pflanzenreste, Eintrag aus Zuflüssen und abgestorbene Wasserpflanzen lagern sich am Grund ab. Wird dieser Prozess nicht beobachtet und rechtzeitig gesteuert, verliert das Gewässer Tiefe, Sauerstoff, Wasserqualität und Nutzungswert.
Genau hier setzt professionelle Gewässerpflege an. Regelmäßige Entkrautung, Schilfschnitt, Seerosenschnitt, Böschungsmahd und Sedimentkontrolle helfen dabei, das Gleichgewicht zu stabilisieren, bevor aus Pflegebedarf eine aufwendige Gewässersanierung wird.
„Unsere Gewässerpflege bringt Ökosysteme wieder ins Gleichgewicht.”
Wann ein Gewässer Hilfe braucht.
Ein Gewässer muss nicht erst „kippen“, bevor gehandelt wird. Viele Probleme kündigen sich früh an und lassen sich durch gezielte Gewässerunterhaltung verhindern.
Typische Warnsignale sind:
- dichte Teppiche aus Wasserpest, Fadenalgen oder Wasserlinsen
- starkes Schilfwachstum in Ufer- und Flachwasserbereichen
- sinkende Wassertiefe durch Sedimentablagerungen
- Geruchsentwicklung im Sommer
- Sauerstoffmangel und trübes Wasser
- eingeschränkte Funktion von Regenrückhaltebecken
- erschwerte Nutzung von Stadtteichen, Parkgewässern oder Löschteichen
Für Kommunen, Wasserverbände und öffentliche oder private Betreiber von Gewässern wird daraus schnell eine praktische Aufgabe. Gewässerunterhaltung ist kein einmaliger Eingriff, sondern ein Prozess: prüfen, priorisieren, pflegen und dokumentieren.
Gewässerpflege ohne Umwege.
Wir bieten Gewässerpflege mit modernster Ortungstechnik direkt im Einsatzgebiet.
Unsere Amphibienfahrzeuge wechseln fexibel zwischen Land und Wasser. Dadurch können wir dort arbeiten, wo klassische Bagger vom Ufer aus nur begrenzt hinkommen und Mähboote an Böschungen, Flachwasserzonen oder schwer zugänglichen Gewässern an ihre Grenzen stoßen.
Mit wechselbaren Anbaugeräten mähen, schneiden, sammeln, baggern und greifen wir direkt vom Wasser aus. Das reduziert Fahrwege an Land, schont Uferbereiche und macht die Arbeit auch an sensiblen oder schwer erreichbaren Gewässern möglich.
Mähen
Der Truxor mäht Wasser- und Schilfpflanzen auf einer Breite von 4,0 m bis zu einer Tiefe von 3,0 m.
Mit Hilfe von Videoüberwachung und GPS werden Schnitttiefen angepasst und die Routen überwacht.
Das verstellbare Schneidwerk erreicht problemlos jede Form von Uferböschungen.
Baggern
Ein vielseitig einsetzbarer Baggerarm entschlammt Teiche, Seen und Wasserläufe
Sammeln
Treibende Wasserpflanzen sammeln und bergen wir mit passenden Werkzeugen. Außerdem können wir größere Mengen auf einem mobilen Ponton zwischenlagern, falls erforderlich. Somit wird Mähgut effizient und schnell gesammelt, ohne große Fahrwege.
Greifen
Größerer Unrat und schwere Hindernisse im Gewässer werden mit einem Greifer entfernt.
Schneiden
Die Pflege von Sträuchern und Bäumen erfolgt mit einem Holzgreifer, der gezielt und schonend einzelne Gehölze im Uferbereich schneidet.
„Wir lassen Gewässer atmen.”
Von der Kontrolle bis zur Entschlammung.
Stufe 1: Bestandsaufnahme
Am Anfang steht die fachliche Einschätzung vor Ort. Wir prüfen Zugänglichkeit, Wasserstand, Sedimentmächtigkeit, Pflanzenwuchs, Uferzustand und mögliche Hindernisse im Gewässer. Daraus entsteht eine klare Empfehlung: Pflegeeinsatz, Teilmaßnahme oder Entschlammung.
Stufe 2: Laufende Pflege
Wenn Sedimente noch nicht das Hauptproblem sind, helfen Pflegeverfahren wie Entkrautung, Schilfschnitt, Seerosenschnitt, Böschungsmahd und Mähgutentnahme. Ziel ist es, Nährstoffeintrag zu reduzieren und das Gewässer langfristig funktionsfähig zu halten.
Stufe 3: Gezielte Sedimententfernung
Wenn einzelne Bereiche verschlammen, können Sedimente, Laubpakete, Wurzelstöcke oder grobe Einträge punktuell entfernt werden. So lassen sich kritische Zonen behandeln, ohne das gesamte Gewässer großflächig zu bearbeiten.
Stufe 4: Entschlammung
Wenn sich über Jahre starke Sedimentschichten aufgebaut haben, wird eine Entschlammung notwendig. Dann prüfen wir, welches Verfahren technisch sinnvoll, ökologisch vertretbar und wirtschaftlich tragfähig ist.
Stufe 5: Pflegeplan für danach
Nach der Entschlammung beginnt die Prävention von vorn. Denn jedes Gewässer entwickelt weiter Sedimente. Regelmäßige Kontrolle und passende Pflegeintervalle helfen, den nächsten großen Eingriff möglichst lange hinauszuzögern.
Entschlammung
Wenn Pflege allein nicht mehr reicht.
Entschlammung wird dann notwendig, wenn Sedimente die Tiefe, Funktion oder Wasserqualität eines Gewässers deutlich beeinträchtigen. Das betrifft Stadtteiche, Parkgewässer, Regenrückhaltebecken, Löschteiche, Absetzbecken, Wasserläufe und Gewässer an Denkmälern.
Wir gehen den Dingen auf den Grund — aber nicht mit einem Standardverfahren für alle Fälle. Je nach Ausgangslage arbeiten wir mit Greifer, Baggerarm oder Absaugung mit Geo-Tube-Verfahren.
Der Ablauf in fünf Schritten
- Prüfung des Gewässers und Auswahl des passenden Verfahrens
- Absaugung oder mechanische Entnahme des Sediments
- Trennung von Wasser und Schlamm, zum Beispiel im Geo-Tube-Verfahren
- Rückführung des Wassers
- Analyse, Trocknung und Verwertung des Schlammkuchens
Entschlammung mit Geo-Tube-Verfahren
Bei der Entschlammung durch Absaugung wird der Schlamm vom Gewässergrund aufgenommen und mit biologischen Flockungsmitteln versetzt. Anschließend wird das Material in wasserdurchlässige Geo-Tubes gepumpt.
Dort trennt sich der Schlamm vom Wasser. Das Wasser wird dem Gewässer wieder zugeführt. Der verbleibende Schlammkuchen trocknet ab und wird anschließend auf Grundlage der Analysewerte fachgerecht verwertet / entsorgt.
Bei grobem Eintrag, Hindernissen, Ästen oder Wurzelstöcken kombinieren wir diese Entschlammung mit Bagger- oder Greifereinsatz.
Für Gewässer, die funktionieren müssen.
Unsere Gewässerpflege und Entschlammung eignen sich für sehr unterschiedliche Gewässer:
Stadtteiche und Parkgewässer
Erhalt von Aufenthaltsqualität, Wasserbild und ökologischer Stabilität.
Regenrückhaltebecken und Löschteiche
Entschlammung und Sedimententfernung, damit technische Rückhaltefunktionen erhalten bleiben.
Entwässerungsgräben und Wasserläufe
Räumung, Pflege und Beseitigung von Einträgen, wo Funktion und Abfluss gesichert werden müssen.
Freizeit- und Naherholungsseen
Entkrautung und Mähgutentnahme, damit eine sichere Nutzung möglich ist.
Technik, die dorthin kommt, wo das Problem liegt.
Schwere Maschinen an Land sind nicht immer die beste Lösung. Besonders bei empfindlichen Uferzonen, engen Zugängen, künstlichen Becken, steilen Böschungen oder denkmalgeschützten Anlagen braucht es Technik, die vom Wasser aus arbeitet.
Vignold verbindet Spezialtechnik mit praktischer Gewässerpflege-Erfahrung. Wir prüfen vor Ort, welches Verfahren sinnvoll ist, welche Vorbereitung nötig wird und wie sich Aufwand, Nutzen und Eingriff in ein vernünftiges Verhältnis bringen lassen.
Das machen wir:
- klare Einschätzung vor Ort
- ehrliche Empfehlung, was nötig ist und was nicht direkte Arbeit auf dem Wasser
- Amphibienfahrzeuge mit wechselbaren Anbaugeräten
- schonende Pflege von Uferbereichen
- Entkrautung, Schilfschnitt, Seerosenschnitt und Sedimententfernung
- Entschlammung mit Geo-Tube-Verfahren, Bagger oder Greifer
„Gesunde Gewässer sind die Lebensadern unserer Umwelt — wir schützen und pflegen sie mit Verantwortung und Fachkompetenz.”
Ihre Ansprechpartner
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Ute Vignold-Gries
Geschäftsführerin
Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen und Anliegen.
Pascal Sebernegg
Maschinenbau-Techniker
Ihr Ansprechpartner für technische Fragen.
Alexander Ehlen
Meister im GaLaBau
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